// Ratgeber zur glutenfreien Ernährung mit Pseudogetreide

Informationen zu einer glutenfreien Ernährung

Informationen zu glutenfreier Ernährung

Wer aus gesundheitlichen oder auch persönlichen Gründen eine glutenfreie Ernährung anstrebt, der verzichtet auf glutenhaltiges Getreide und alle daraus hergestellten Produkte. Brot, Gebäck, Nudeln oder Pizza sind daher tabu - doch es gibt eine Vielzahl von Alternativen, die eine ausgewogene Ernährung ermöglichen. Eine Produktempfehlung finden Sie am Ende des Dokuments.

Wer an Zöliakie, also einer Glutenunverträglichkeit, leidet, der muss sich zwangsläufig komplett glutenfrei ernähren. Doch es gibt auch den trend zur glutenfreien Ernährung. Hier ist eine Gewichtsreduktion der Grund für die Ernährungsumstellung. Die aus den USA stammende Abnehmstrategie und der Hype um das bewusste Vermeiden glutenhaltiger Nahrung werden als G-free-Diet bezeichnet, wodurch unzählige Bücher und Ratgeber entstanden sind. Beiden gemein ist die Ansicht, dass glutenhaltiges Getreide ursächlich für viele Zivilisationskrankheiten sei.

Gruppierungen der glutenfreien Ernährung

Die einen werden dazu gezwungen und die anderen tun es freiwillig. Menschen, welche unter Zöliakie leiden, versuchen glutenhaltige Produkte durch glutenfreie Alternativen zu ersetzen. Mittlerweile bietet der Markt ein breites Spektrum an Produkten, mit deren Hilfe man glutenhaltige Produkte ersetzen kann. Diejenigen, die freiwillig auf weniger oder gar kein Gluten setzen, können sich natürlich die Menge der zu verzehrenden glutenhaltigen Lebensmittel aussuchen. Manche versuchen lediglich die Menge zu reduzieren, andere lassen sie komplett weg und wieder andere essen einfach mehr glutenfreie Produkte.

Beispiele glutenfreier Lebensmittel

  • Obst und Gemüse
  • Fleisch und Geflügel
  • Marmelade und Honig
  • Wasser und Saft
  • Hülsenfrüchte
  • Fisch
  • Milch oder Milchprodukte
  • Butter oder Margarine
  • Nüsse und Öle
  • Kaffee und Tee
  • Kartoffeln
  • Zucker, Salz und Kräuter
  • Wein und Sekt
  • Eier

Auch folgende Getreide- und Pseudogetreidesorten (nicht alle genannten Körnerfrüchte sind echtes Getreide, auch wenn diese oft als solches verwendet werden) können problemlos gegessen werden:

Besonders Quinoa und Amaranth sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden, da es sich um sogenannte Superfoods handelt. Sie werden besonders wegen der enthaltenen essentiellen Fettsäuren geschätzt. Wirklich zu meiden sind nachfolgende Produkte und Getreidearten:

  • Weizen
  • Dinkel
  • Einkorn
  • Hafer
  • Roggen
  • Emmer
  • Grünkern
  • Gerste
  • Triticale
  • Kamut

Aus diesen Getreidesorten werden beliebte Lebensmittel hergestellt, die bei dieser Ernährungsform tabu sind. Das betrifft unter anderem Bier, Kekse, Nudeln, Pizza, Brot und Müsli.

Pro und Contra einer glutenfreien Ernährung

In vielen Lebensmitteln ist mittlerweile sogenanntes verstecktes Gluten zu finden, weswegen eine glutenfreie Ernährung sehr strenge Kontrollen erfordert. Saucen werden beispielsweise mit Mehl gebunden. Die industriell hergestellten glutenfreien Lebensmittel enthalten häufig viel Fett und Zucker, dadurch haben sie einen höheren Kaloriengehalt als vergleichbare Lebensmittel. Auch der Anteil an Salz ist wesentlich höher.

Wer an Zöliakie erkrankt ist, an einer Glutenüberempfindlichkeit leidet oder aus anderen Gründen auf Gluten verzichtet, der stellt sich selbst vor eine große Herausforderung. Ob auch Gesunde sich ein Beispiel an dieser Ernährungsform nehmen sollten, ist noch immer umstritten. Verfechter dieser Ernährungsform sind davon überzeugt, dass die Umstellung wesentlich beim Abnehmen helfen und auch vielen Zivilisationskrankheiten vorgebeugt werden kann. Gegner sagen, dass eine glutenfreie Ernährung kostenintensiv sei und sogar zu Mangelerscheinungen führen kann. Eine glutenfreie Ernährung ist also nicht automatisch gesund, nur weil sie auf Gluten und damit gleichzeitig auf Kohlenhydrate und Eiweiße verzichtet wird.

Hinweis: Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben dienen lediglich der allgemeinen Information und können eine ärztliche Beratung oder die Behandlung durch entsprechend ausgebildete Ärzte nicht ersetzen.


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